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Grußwort

Dummel Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrkräfte,
sehr geehrte Ausstellungsbesucherinnen und Ausstellungsbesucher,

die jüngste Zunahme rechtsextremer und auf gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit basierender Straf- und Gewalttaten, ist äußerst besorgniserregend. Wiederholt wurden in den letzten Wochen und Monaten Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte verübt oder Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe tätlich angegriffen. Auch die rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) liegt erst wenige Jahre zurück.

Die islamfeindlichen PEGIDA-Demonstrationen und die rechtspopulistische Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) verschärfen derweil den Ton unter anderem gegenüber den Menschen, die nach Europa flüchten, weil sie ihre Heimat aufgrund von Krieg, Verfolgung und Elend verlassen müssen.
Menschenfeindliche Einstellungen, Ideologien der Ungleichwertigkeit, rassistische und gruppenbezogene Vorurteile und Stereotype sind stärker in der Gesellschaft verbreitet, als das gemeinhin angenommen wird. Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass sich solche Muster nicht nur an den Rändern, sondern auch, in einem nicht unerheblichen Maße, in der Mitte der Gesellschaft finden lassen. Es gilt genau hinzuschauen und aufmerksam zu sein, denn die verschiedenen Formen und Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind nicht vereinbar mit den Regeln eines friedlichen, toleranten, auf Teilhabe und Anerkennung basierenden Zusammenlebens in einer demokratischen, weltoffenen und vielfältigen Gesellschaft, für die sich die Niedersächsische Landesregierung mit Nachdruck einsetzt.

Genau hinschauen und aufmerksam sein, das ist auch eine gute Maßgabe für den Gang durch die Ausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“. In der Auseinandersetzung mit den gezeigten Karikaturen und satirischen Beiträgen, lassen sich, unter Zuhilfenahme des speziell für die Ausstellung erstellten didaktischen Materials, rechtsextreme und menschenfeindliche Argumentationsmuster in ihrem gefährlichen Gehalt entschlüsseln. Zugleich regt der Besuch der Ausstellung dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen und zusammen zu überlegen, wie es zu rassistischen und menschenfeindlichen Einstellungen und Verhaltensmustern kommt und wie man deren Entstehung entgegenwirken kann.

Um diese wichtigen Ziele zu unterstützen habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für die „Oh, eine Dummel!“-Ausstellung übernommen und hoffe, dass viele Schulklassen und Jugendgruppen die Ausstellung an den verschiedenen Ausstellungsorten besuchen werden.

Frauke Heiligenstadt
Niedersächsische Kultusministerin

Über die Ausstellung

Die Niedersächsische Wanderausstellung
„Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ ist eine Konzeption und Realisation der CD-Kaserne gGmbH in Kooperation mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle.

cdkaserne wcelle

Kontakt

„Oh, eine Dummel!“ c/o CD-Kaserne gGmbH

Ausstellungsteam:
Kai Thomsen (Projektleitung)
  kai.thomsen@dummel-ausstellung.de

Stefanie Fritzsche (Buchungen & Öffentlichkeitsarbeit)
  stefanie.fritzsche@dummel-ausstellung.de

Marcus Laube (Ausstellungsbegleitung und Praxiskonzepte)
  marcus.laube@dummel-ausstellung.de

   info@dummel-ausstellung.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Viola Schmidt
  viola.schmidt@dummel-ausstellung.de

Hannoversche Str. 30B

29221 Celle

05141 97729-0

info@dummel-ausstellung.de

Mo-Fr: 9.30 - 17.30

Gefördert durch

foerderer