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Grußwort

Kultusminister Grant Hendrik Tonne Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrkräfte,
sehr geehrte Ausstellungsbesucherinnen und Ausstellungsbesucher,

immer wieder müssen wir davon lesen und hören, dass Menschen aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Identität oder weltanschaulichen Orientierung bedroht oder angegriffen werden. Die vielen Attacken auf Geflüchtete und deren Unterkünfte schockieren uns alle.

Dies alles findet vor dem Hintergrund einer zunehmenden Spaltung in der Mitte der Gesellschaft statt und eines Streits darüber, wie offen und liberal unsere Gesellschaft sein soll.

Rechtspopulisten setzen hier an und versuchen die Spaltung der Mitte noch weiter voranzutreiben, indem sie verantwortungslos Ängste und Vorurteile schüren und die Grundwerte und Institutionen unserer Demokratie offen in Frage stellen. Mit gezielten Provokationen wird versucht, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben. Wir alle sind gefordert, uns diesen Versuchen entgegenzustellen.

Menschenfeindliche Einstellungen und Ideologien der Ungleichwertigkeit sind stärker in der Gesellschaft verbreitet, als das gemeinhin angenommen wird. Verschiedene Studien haben dies in den letzten Jahren immer wieder belegt. Es gilt genau hinzuschauen und aufmerksam zu sein, denn die verschiedenen Formen und Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind nicht vereinbar mit den Regeln eines friedlichen, toleranten, auf Teilhabe und Anerkennung basierenden Zusammenlebens in einer demokratischen, weltoffenen und vielfältigen Gesellschaft, für die sich die Niedersächsische Landesregierung mit Nachdruck einsetzt.

Genau hinschauen und aufmerksam sein, das ist auch eine gute Maßgabe für den Gang durch die Ausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“. In der Auseinandersetzung mit den gezeigten Karikaturen und satirischen Beiträgen, lassen sich, unter Zuhilfenahme des speziell für die Ausstellung erstellten didaktischen Materials, rechtsextreme und menschenfeindliche Argumentationsmuster in ihrem gefährlichen Gehalt entschlüsseln. Zugleich regt der Besuch der Ausstellung dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen und zusammen zu überlegen, wie es zu rassistischen und menschenfeindlichen Einstellungen und Verhaltensmustern kommt und wie man deren Entstehung entgegenwirken kann.

Um diese wichtigen Ziele zu unterstützen habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für die Ausstellung „Oh, eine Dummel!“ übernommen und hoffe, dass viele Schulklassen und Jugendgruppen die Ausstellung an den verschiedenen Ausstellungsorten besuchen werden.

 

Grant Hendrik Tonne

Niedersächsischer Kultusminister

 

Bildquelle "Kultusminister Grant Hendrik Tonne":

Fotograf: Philipp von Ditfurth
Copyright: Presse- und Informationsstelle der Niedersächsischen Landesregierung

Über die Ausstellung

Die Niedersächsische Wanderausstellung
„Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ ist eine Konzeption und Realisation der CD-Kaserne gGmbH in Kooperation mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle.

cdkaserne wcelle

Kontakt

„Oh, eine Dummel!“ c/o CD-Kaserne gGmbH

Ausstellungsteam:
Kai Thomsen (Projektleitung)
  kai.thomsen@dummel-ausstellung.de

Stefanie Fritzsche (Buchungen & Öffentlichkeitsarbeit)
  stefanie.fritzsche@dummel-ausstellung.de

Marcus Laube (Ausstellungsbegleitung und Praxiskonzepte)
  marcus.laube@dummel-ausstellung.de

   info@dummel-ausstellung.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Viola Schmidt
  viola.schmidt@dummel-ausstellung.de

Hannoversche Str. 30B

29221 Celle

05141 97729-0

info@dummel-ausstellung.de

Mo-Fr: 9.30 - 17.30

Gefördert durch

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